Schlafen - Teil 2
Die Adaptive
Hypothese geht davon aus, dass Schlaf nicht der Erholung dient,
sondern genetisch in der Länge bedingt ist um ein ökologisches
Gleichgewicht zu bewahren. Dieses wird auf die Tierwelt zurückgeführt
wo bestimmte Tiere eine gewisse Periode am Tag schlafen und nicht auf
Beutejagd gehen können. In dieser Zeit haben dann andere Tiere
die Möglichkeit sich zu vermehren und ihre Art aufrecht zu
erhalten.
Laut der Kalibrations-Hypothese ist Schlaf dazu da um gewisse Körperteile wieder in einen bestimmten Ablaufrhythmus zu versetzen. Der Schlaf kalibriert quasi die verschiedenen Körperfunktionen und Programme neu die sich tagsüber in ihrem Ablauf leicht verschoben haben und setzt diese wieder auf Null zurück. Die weit verbreitete Psychische Hypothese geht davon aus, dass wir im Schlaf die Erlebnisse des Tages verarbeiten und abspeichern. Während des Schlafens verarbeitet das Gehirn die Erlebnisse des Tages und trennt zwischen wichtigen und unwichtigen Informationen. Es findet eine Reinigung statt. Der Schlaf soll auch die gemachten Erfahrungen des Tages verarbeiten und einordnen. Dieses geschieht in Form von Träumen.
