Füllungen - Teil 2

Wer es ganz besonders haben möchte findet im Fachhandel auch Bettdecken mit einer Füllung aus Eiderdaunen. Im Gegensatz zu einer normalen Gänsedaune ist die Füllkraft bei Eiderdaunen mehr als doppelt so groß. Hiermit erreicht man also einen noch angenehmeren Schlaf.

Als weitere Füllung für Bettdecken ist neben Daunen und Federn auch noch Schafschurwolle bekannt. Schafschurwolle kann recht viel Luft speichern und bietet deshalb eine gute Wärmeisolation. Feuchtigkeit die beim Schwitzen in der Nacht entsteht nimmt Schurwolle gut auf und gibt sie anschließend an die Außenluft ab. Auch Kamelhaar und Kashmere kann als Füllung für Bettdecken und Kopfkissen verwendet werden. Kamelhaare sind sehr leicht und anpassungsfähig.

Feuchtigkeit durch Schwitzen kann auch hier schnell abtransportiert werden. Kashmere kommt von der Kaschmirziege und wird deshalb auch häufig als Kaschmir bezeichnet. Kashmere ist besonders teuer, da jedes Tier pro Jahr nur etwa 100g Haar liefert. Die Wärmespeicherung von Kashmere ist sehr gut. Weiterhin wird als Füllware häufig auch noch Baumwolle und Wildseide verwendet. Die Feuchtigkeitsaufnahme von Wildseide liegt bei etwa 30 Prozent und ist somit sehr gut. Sehr beliebt sind neuerdings auch Füllstoffe mit Faserkügelchen. Besonders für Allergiker ist mikrofaser Bettwäsche ausgesprochen gut geeignet. Ein Nachteil der Bettwäsche mit Faserkügelchen besteht darin, dass sie verhältnismäßig schwer sind. Um dieselbe Wärme wie bei Daunen und Federbetten zu speichern ist eine größere Menge vom Füllstoff bestehend aus Faserkügelchen nötig. Als Vorteil gilt jedoch, dass die Bauchkraft selbst nach mehrmaligem Waschen noch fast vollständig erhalten bleibt. Zu guter Letzt ist Vlies auch noch bekannt als Füllstoff für Bettdecken. Es ist weich und warm und ist sehr leicht.

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