Bettarten - Teil 2

Unter einem Hochbett versteht man ein Bett wo die Liegefläche deutlich erhöht ist. Sofern die Fläche etwa einem Meter über dem Boden ist kann das Bett als Hochbett bezeichnet werden. Der Raum unter einem Hochbett wird in der Regel als Stauraum oder als Wohnraum benutzt. Ein Hochbett wird also überwiegend benutzt um Platz zu sparen, zum Beispiel in kleinen Kinderzimmern. Für Kinder und Babys wird auch manchmal ein sogenanntes Gitterbett verwendet. Ein Gitterbett hat an der Seite Gitterstäbe die vor dem Herausfallen aus dem Bett schützen. Um sich ins Bett zu legen können die Gitterstäbe entfernt bzw. weggeklappt werden so dass der Einstieg erleichtert wird. Ein Gitterbett kann auch für pflegebedürftige oder geistig verwirrte Menschen benutzt werden. Häufig verwendet man dafür aber ein spezielles Pflegebett. Ein Pflegebett erleichtert die Pflege eines hilfsbedürftigen Menschen dadurch dass die Höhe variabel verstellt werden kann, auch wenn die Person bereits im Bett liegt. Dieses erfolgt manuell über entsprechende Hebel oder elektrisch über einen kleinen Motor. Letzteres ist die häufigere Form dieser Betten.

Weit weniger gängig heute ist das Feldbett. Unter einem Feldbett versteht man eine tragbare Liege die möglichst handlich und stabil mit festem Stoff bespannt ist. Die Bezeichnung kommt aus dem Militär, dort hat man damals das Feldbett mit ins Feld zum Kriegsplatz genommen.

Das heute äußerst beliebte Wasserbett ist ein Bett das mit Wasser gefüllt ist. Das funktioniert indem die Matratze entsprechend dafür ausgelegt ist um mit Wasser befüllt zu werden und das Wasser auch zu speichern, das heißt die Matratze ist Luftdicht. Im alten Persien wurde diese Bettform bereits vor über 3.000 Jahren benutzt. Damals wurden Säcke mit Wasser gefüllt und darauf geschlafen. Die Säcke waren aus Ziegenhäuten um das Wasser zu speichern und nicht zu lecken. Damals konnte so ein Bett entweder als Kühlung benutzt wurden, indem es mit kalten Quellwasser befüllt wurde vor dem Schlafen gehen oder als Wärmung, indem es tagsüber in der Sonne aufgewärmt wurde. Erst im 19. Jahrhundert wurde das Wasserbett wieder entdeckt und technisch weiterentwickelt. Es wird heute aus medizinischer Sicht häufig empfohlen, gerade bei Personen mit Dekubitus Erkrankungen. Die meisten Wasserbetten werden heute elektrisch leicht beheizt.

Impressum